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Getränke Wagner: Rudolf Wagner übergibt an Söhne

LAAKIRCHEN. Generationswechsel bei Getränke Wagner Vending aus Laakirchen: Nach 42 Jahren als Geschäftsführer zieht sich Rudolf Wagner mit 1. Jänner 2021 zurück und übergibt an seine Söhne Roman (32) und Christian (38).

Beide sind bereits seit einigen Jahren im Familienunternehmen tätig.

“Mit meinen 71 Jahren ist es höchste Zeit. Und meine Söhne sind mit den Abläufen vertraut”, sagt Rudolf Wagner. Er wird weiter Eigentümer des Unternehmens bleiben – “aber in spätestens einem Jahr ist dann endgültig Schluss”.

Unterteilt in drei Firmen

Seit der Aufspaltung des Familienunternehmens in drei eigenständige Firmen im Jahr 2018 verantwortet Rudolf Wagner die Getränke Wagner Vending GmbH mit der Betriebsverpflegung und dem Automatengeschäft. 140 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Daneben gibt es noch die Getränke Wagner Handels GmbH mit dem Gastronomiegeschäft. Diese Firma leiten nach dem Tod des Bruders Erich Wagner im Vorjahr dessen Frau Irene sowie Erichs Tochter Kathrin und sein Sohn Georg. Vending und Handel steuern je rund 20 Millionen Euro Umsatz bei. Heuer gibt es wegen der Corona-Krise Einbußen.

Dritte Firma ist die Getränke Wagner Verwaltungs GmbH, die Rudolf Wagner gehört. In der Familie gibt es noch eine vierte Firma: die Wagner Kunststofftechnik, die Christian Wagner leitet. Sie ist seit 2002 eigenständig. Addiert setzt Getränke Wagner mit 220 Mitarbeitern 45 Millionen Euro um. (rom)

Source –nachrichten.at

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Poloplast: Generationswechsel im zweiten Anlauf

Der bisherige Chef von Geberit in den USA, Andreas Nowak, folgt Wolfgang Lux als CEO des Rohrspezialisten in Leonding.

Der Leondinger Kunststoffrohr-Spezialist Poloplast bekommt mit 1. Jänner 2021 einen neuen Chef. Der 56-jährige Andreas Nowak folgt Wolfgang Lux (64) als Chef der Geschäftsführung (CEO) nach, der für einige Monate des Übergangs noch als Konsulent zur Verfügung stehen wird. Nowak wird mit dem Finanzchef (CFO) Konstantin Urbanides das Führungsduo bilden.

Bei Poloplast ist dies ein Generationswechsel im zweiten Anlauf. Im Vorjahr schon hätte Lux dem ehemaligen Rosenbauer-Manager Klaus Tonhäuser nach einer Einarbeitungsphase Platz machen wollen. Doch Tonhäuser zog kurz davor die Reißleine und heuerte beim Spezialisten für Pisten- und Kettennutzfahrzeuge und Vegetationsmanagement Prinoth in Tirol an und übernahm dort heuer im Juni den Posten des Vorstandsvorsitzenden. Im Sommer verließ zudem der technische Leiter der Poloplast, Jürgen Miethlinger, nach Jahrzehnten als Forschungschef das Unternehmen und wechselte, wie berichtet, zur Lenzing Plastics.

Das von den Gebrüdern Anger, Kunststoffpionieren in Oberösterreich, 1954 gegründete Unternehmen gehört zur Kärntner Wietersdorfer Gruppe und beschäftigt 440 Mitarbeiter.

Der neue Geschäftsführer ist in der Gegend um Mödling aufgewachsen und arbeitete nach der HTL-Matura im Vertrieb eines US-Konzerns in Wien und baute dort Vertriebsteams für Osteuropa auf. Danach wechselte er als Vertriebschef zum Heizgerätespezialisten Vaillant Österreich. Vor 20 Jahren wurde er Österreich-Chef von Geberit, einem Schweizer Konzern für Sanitärtechnik und Rohrsysteme, ehe er 2007 nach Chicago wechselte und dort 13 Jahre die US-Tochter von Geberit mit rund 250 Mitarbeitern und rund 100 Millionen Euro Umsatz leitete.

“Jetzt war es Zeit, wieder nach Hause zurückzukehren”, sagt Nowak im Gespräch mit den OÖN. Er übernimmt ein Unternehmen mit 120 Millionen Euro Umsatz, das sich vom Lockdown im Frühjahr erholt hat und aus der Kurzarbeit bereits wieder in die Einstellung von Leasing- und neuen Fixkräften wechselte. Wolfgang Lux, der das Unternehmen fast 14 Jahre geführt hat, übergibt einen Betrieb, der im Tiefbau innovative Rohrsysteme anbietet, die tiefes Graben vermeiden. Für den Hochbau hat Poloplast Rohre entwickelt, die Lärm absorbieren und bei denen die Dichtelemente mit produziert werden, sodass die Rohre leicht und sicher verlegt werden können. Lux: “Hier haben wir einen wichtigen Technologievorsprung.”

Source –nachrichten.at

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Aus Abwasser Energie gewinnen

ALTENBERG/LINZ. Bis zu zwölf Prozent der Gebäude könnten so beheizt und gekühlt werden.

“Wir nutzen die sehr konstante Abwärme des Abwassers, die rund um die Uhr vorhanden ist, zum Heizen und Kühlen. Das ist die Technologie der Zukunft”, sagt Ulrike Rabmer-Koller, geschäftsführende Gesellschafterin der Altenberger Rabmer-Gruppe mit 110 Mitarbeitern.

Deren Umwelttechnik-Sparte bietet die Energiegewinnung aus dieser erneuerbaren Energiequelle mit Hilfe modernster, direkt im bestehenden Abwasserkanal installierter Wärmetauscher- und Wärmepumpensysteme an. Die Überzeugungsarbeit habe man jahrelang geleistet, jetzt springe die Nachfrage merklich an, ist Rabmer-Koller zuversichtlich.

Zwölf Prozent der Gebäude könnten in Österreich und Deutschland auf diese Weise umweltfreundlich geheizt und gekühlt werden. In Wien statten die Oberösterreicher gerade im Stadtteil Liesing ein neues Gebäude der Stadt Wien mit ihrem System aus: Das Abwasser mehrerer Straßenzüge wird dafür genützt. Voraussetzung ist, dass der Kanal mindestens zehn Liter pro Sekunde Wasser führt und er maximal 300 Meter vom Verbraucher entfernt ist.

Nicht nur Heizen und Kühlen ist hier ein Thema, sondern auch die Vorerwärmung von Frischwasser kann mit der Energierückgewinnung aus Abwasser erfolgen. “Unsere Lösungen amortisieren sich im Regelfall bereits nach wenigen Jahren”, so die Firmenchefin. Dazu komme der erhebliche Beitrag zum Klimaschutz durch den Verzicht auf fossile Energie zum Heizen und Kühlen. Rabmer rechnet heuer mit rund zwei Millionen Euro Umsatz durch diese Technologie. (uru)

Source –nachrichten.at

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Digitalos 2020: Das sind die Kategorien

Die OÖN vergeben den Preis für digitale Pioniere in fünf Kategorien. Die Bewerbungsfrist läuft bis 30. Oktober.

  • Digitale Start-ups: In dieser Kategorie werden junge Unternehmen gesucht, die eine einzigartige Idee haben, über ein rasch skalierbares Geschäftsmodell verfügen und attraktiv für Investoren sind. Damit heben sie sich von anderen Firmen ab. Im Vorjahr siegte “Rewellio” aus Bad Ischl in dieser Kategorie.
  • Digitale Person: Bekannt auf YouTube, Instagram oder Facebook: In dieser Sparte zeichnen die OÖN Personen aus, die im Internet viele Menschen erreichen. Es ist die einzige Kategorie, die unsere Leser bestimmen. 2019 setzten sich Benjamin Lengauer und David Haubner durch.
  • Digitale Transformation: Unternehmen, die ein analoges in ein digitales Geschäftsmodell gewandelt haben, kommen hier auf ihre Kosten. Gesucht werden Firmen, die sich von anderen abheben und ein sicheres Zukunftskonzept entwickelt haben. Catalysts aus Linz siegte im Vorjahr.
  • Sonderpreis Innovators Network Award: Diesen Preis stellt die Stadt Linz über den Innovationshauptplatz zur Verfügung. In dieser Sparte werden innovative Leistungen geehrt. Gesucht werden Firmen mit Vorzeigeprojekten, die auch Großkonzerne in Anspruch nehmen.
  • Sonderpreis Digitaler Pionier: In dieser Sparte wird eine Person geehrt, welche die Digitalisierung in Oberösterreich mit außerordentlichen Leistungen wesentlich geprägt hat. Diese Auszeichnung bestimmt die Jury. Im Vorjahr sicherte sich Gerhard Eschelbeck diese Trophäe.

Source –nachrichten.at

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Digitalos: Dieser Preis vernetzt Oberösterreichs Wirtschaft

LINZ. Am 10. Dezember vergeben die OÖN und ihre Partner zum zweiten Mal den Digitalos. Vorjahressieger Gerhard Eschelbeck im Interview über die Chancen der Digitalisierung.

Vorhang auf für die digitalen Pioniere des Landes: Nach der glanzvollen Premiere im Vorjahr suchen die OÖNachrichten gemeinsam mit der Tabakfabrik Linz und der Sparkasse Oberösterreich erneut Oberösterreichs digitale Vorreiter. Am Donnerstag, 10. Dezember, findet die zweite Auflage des Digitalos statt – coronabedingt als Livestream auf nachrichten.at.

Unsere Wirtschaft ist reich an Menschen und Unternehmen, die sich in der digitalen Welt auszeichnen. Einer davon ist Gerhard Eschelbeck, der es von Peuerbach an die Weltspitze schaffte. Der Informatiker wurde im Vorjahr für sein Lebenswerk im Bereich Computersicherheit ausgezeichnet. Im Interview mit den OÖNachrichten spricht Eschelbeck über den Digitalos, Corona als Beschleuniger für die Digitalisierung und Oberösterreichs Rolle in der digitalen Welt.

OÖN: Sie haben 2019 beim Digitalos die Trophäe für den digitalen Pionier erhalten. Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung?

Eschelbeck: Das ist für mich eine außergewöhnliche Ehre. Als Oberösterreicher habe ich in den vergangenen 25 Jahren mit den besten Köpfen der Welt maßgeblich an der Entwicklung von Computersicherheit mitgearbeitet. Der Digitalos reflektiert die Prinzipien und den Erfolg einer Innovationskultur.

Warum braucht es einen Preis wie den Digitalos?

Die Preisträger des Vorjahres zeigen, dass Innovation in Oberösterreich stark verankert ist. Dieses Denken wird Bereiche wie Medizin, Finanz und Logistik weiter revolutionieren. Der Digitalos ist die höchste Anerkennung digitaler Pioniere und innovativer Leistungen in Oberösterreich.

Sie beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der Digitalisierung. Wie erleben Sie die Entwicklung, und wie wird sie weitergehen?

In den Anfangsjahren war Digitalisierung eine Mission, heute ist sie absolute Notwendigkeit. Durch Corona haben sich digitale Trends rasant beschleunigt, etwa Heimarbeit, Banking und Online-Einkaufen. Das Smartphone und moderne Applikationen sind der digitale Schlüssel des täglichen Lebens. Sie erlauben uns zu bezahlen, zu kommunizieren und zu navigieren. Diese Systeme müssen zuverlässig funktionieren und geschützt sein.

Sie haben Ihren Lebensmittelpunkt in den USA. Was zeichnet das Silicon Valley aus?

Das Leben im Silicon Valley ist sehr unkompliziert und ein Schmelztiegel der besten Köpfe auf der ganzen Welt. Es gibt viel Startkapital und Top-Universitäten wie Stanford und Berkeley, die Ideen-Inkubatoren sind. Ansprüche, Erwartungen und der Wettbewerb sind sehr hart und werden gut belohnt. Entgegen jeder Erwartung gehören Jeans zur Dienstkleidung.

Was unterscheidet die USA von Europa bei der Digitalisierung?

Ich glaube nicht, dass es in Europa an kreativen Ideen mangelt, aber es gibt weniger Risikobereitschaft. Mut zum Risiko ist wichtig, um neue Trends zu erkennen. Wir sollten Digitalisierung mit Respekt, aber nicht mit Angst sehen und diese Zukunft aktiv mitgestalten.

Sie sind seit dem Vorjahr Honorarprofessor an der JKU Linz und Visionsprofessor im Softwarepark Hagenberg. Wie interpretieren Sie Ihre Aufgaben?

Studierende von heute sind die Motoren der Wirtschaft von morgen. Ich möchte die Jugend für eine technische Ausbildung und damit zukunftsorientierte Karriere ermutigen. Meine Aufgabe sehe ich auch im Mentoring von Start-up-Gründern.

Wie steht Oberösterreichs digitale Szene international da?

Es freut mich, dass das Land einen Schwerpunkt bei der Digitalisierung setzt. Das Zukunftsdenken ist in Oberösterreich auch in der Infrastruktur verankert. Die JKU, die Fachhochschulen und das Gründerzentrum der Tabakfabrik sind weit über die Grenzen hinaus bekannt und anerkannt.

Wie wird unser Alltag mit Digitalisierung in 20 Jahren sein?

Digitalisierung wird Wirtschaft und Gesellschaft massiv verändern. Wir stehen noch am Anfang dieser Entwicklung. Machine Learning und Künstliche Intelligenz (KI) werden unser Leben vereinfachen und die Arbeitswelt verändern. Die Komplexität des menschlichen Gehirns hat viele Stärken. KI ist jedoch in der Lage, große Mengen an Daten rasch zu verarbeiten und Trends schneller zu erkennen.

Zur Person

Gerhard Eschelbeck (55) aus Peuerbach gilt als einer der Top-Experten für Internetsicherheit. Seine Karriere führte den Informatiker von der IDS Gmbh über den IT-Security-Konzern McAfee bis hin zu Google, wo er fünf Jahre stellvertretender Sicherheitschef war. Derzeit ist er im Management der Cybersicherheitsfirma Onapsis tätig. In Oberösterreich bringt sich Eschelbeck bei der JKU und in Hagenberg ein. Er lebt mit seiner Frau und den zwei Töchtern in den USA.

Die Kategorien

  • Digitale Start-ups: In dieser Kategorie werden junge Unternehmen gesucht, die eine einzigartige Idee haben, über ein rasch skalierbares Geschäftsmodell verfügen und attraktiv für Investoren sind. Damit heben sie sich von anderen Firmen ab. Im Vorjahr siegte „Rewellio“ aus Bad Ischl in dieser Kategorie.
  • Digitale Person: Bekannt auf YouTube, Instagram oder Facebook: In dieser Sparte zeichnen die OÖN Personen aus, die im Internet viele Menschen erreichen. Es ist die einzige Kategorie, die unsere Leser bestimmen. 2019 setzten sich Benjamin Lengauer und David Haubner durch.
  • Digitale Transformation: Unternehmen, die ein analoges in ein digitales Geschäftsmodell gewandelt haben, kommen hier auf ihre Kosten. Gesucht werden Firmen, die sich von anderen abheben und ein sicheres Zukunftskonzept entwickelt haben. Catalysts aus Linz siegte im Vorjahr.
  • Sonderpreis Innovators Network Award: Diesen Preis stellt die Stadt Linz über den Innovationshauptplatz zur Verfügung. In dieser Sparte werden innovative Leistungen geehrt. Gesucht werden Firmen mit Vorzeigeprojekten, die auch Großkonzerne in Anspruch nehmen.
  • Digitaler Pionier: In dieser Sparte wird eine Person geehrt, welche die Digitalisierung in Oberösterreich mit außerordentlichen Leistungen wesentlich geprägt hat. Diese Auszeichnung bestimmt die Jury. Im Vorjahr sicherte sich Gerhard Eschelbeck diese Trophäe.

Die sechs wichtigsten Fragen zum Digitalos

Das sollten Sie wissen, wenn Sie sich für den Digitalos 2020 bewerben wollen!

Warum sollten wir uns für den Digitalos bewerben?
Im Wettbewerb um Kunden und Fachkräfte gewinnt Markenbildung in Unternehmen immer stärker an Bedeutung. Der Digitalos trägt mit Sicherheit dazu bei. Zudem besteht die Möglichkeit, das Unternehmen oder Produkt einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die OÖN loben für die Gewinner der jeweiligen Kategorie 9000 Euro Medienleistung aus.

Wie können wir uns bewerben?
Die Bewerbung beim Digitalos ist nur online möglich. Das Einreichformular finden Sie ab sofort im Internet unter www.digitalos.at

Wie läuft das Bewerbungsverfahren?
Wenn Sie beweisen wollen, dass Sie ein würdiger Preisträger für den Digitalos sind, sollten Sie auch mit digitalen Medien gut umgehen können. Senden Sie uns bis zu zehn Fotos, die Ihr Unternehmen und Produkt am besten repräsentieren. Optional können Sie auch ein Bewerbungsvideo hochladen. Alle Infos dazu finden Sie online.

Wann ist Einsendeschluss?
Bewerbungen sind bis einschließlich Freitag, 30. Oktober, möglich.

Wie erfolgt die Auswahl?
Aus den Bewerbungen treffen die OÖNachrichten und ihre Partner eine Vorauswahl. Aus dieser Nominiertenliste wählt die Jury unter Vorsitz von Runtastic-Mitgründer Florian Gschwandtner die Sieger. In der Sparte „Digitale Person“ erfolgt die Kür durch die Leser der OÖNachrichten, die online für ihren Favoriten abstimmen können.

Wann werden die Preisträger 2020 ausgezeichnet?
Die Digitalos-Gala findet heuer online statt und wird am 10. Dezember auf nachrichten.at gezeigt.

Infos zum Digitalos

Die zweite Auflage des Digitalos findet heuer coronabedingt ohne Live-Publikum statt. Die Gala-Sendung aus der Tabakfabrik mit allen Siegern wird am 10. Dezember ab 20.15 Uhr auf nachrichten.at ausgestrahlt und ist später auch auf TV1 Oberösterreich zu sehen.
Weitere Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie online. Machen Sie mit! Mehr auf www.digitalos.at

Source –nachrichten.at

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